Viele kleine Mengen von CO2-Minderungen ergeben eine große Menge. Ein energetisch modernisiertes Gebäude spart jährlich 5-15 Tonnen CO2 ein.

Da es schwierig wäre eine solch geringe Menge zu veräußern, setzt EmSAG auf das Sammel oder "Pooling". Eine sinnvoll handelbare für einen Handel, z.B. an der Leipziger Energiebörse EEX, wären mindesten 50.000 Tonnen.


Fasst man kleinere eingesparte Mengen CO2 in einem Pool zusammen, lässt sich die erforderliche Mindestmenge für privaten Emissionshandel erreichen.

Allerdings werden freiwillige Emissionsminderungen oft und gerne von Firmen oder Organisationen aufgekauft, die diese nicht für ihre CO2-Verpflichtungen benötigen. Diese Käufer der Zertifikate möchten Ihr Unternehmen, dessen Dienstreisen oder Veranstaltungen klimaneutral ausweisen können. Dazu werden die erworbenen Zertifikate stillgelegt. Hierfür sind die Firmen oder Organisationen oftmals bereit einen höheren Preis zu zahlen als an der Energiebörse.
Leider ist der Preis für CO2-Zertifikate zuletzt stark gefallen, auf ca. 7 € pro Tonne. Damit der Emissionshandel ein effizientes Instrument für den Klimaschutz wird, ist ein Preis von > 60 € pro Tonne anzustreben. Dies umzusetzten obliegt den politschen Entscheidern, welche die verfügbaren Zertifikate entsprechend verknappen können.

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